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Montag, 19. April 2010 um 05:31 |
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Einen grossartigen Newcomer-Abend gab es beim rund zweistündigen Konzert von Nase Nose im Kulturzentrum Z88 – leider vor nur gut 20 Besuchern. Denn wenn man diese junge Band sieht und hört, könnte man glatt meinen, Romanshorn sei ein Stadtteil von New York. Das fängt bei Sänger und Gitarrist Ivo Schwendener an, der sowohl mit seiner tollen tiefen Stimme als auch mit seinem Äusseren den Eindruck macht, als wäre er ein entfernter Verwandter von Jim Morrison. An Letzteren erinnert zudem nicht nur die skurrile Themenwahl in den Texten der Eigenkompositionen – da wird über Milch, Vogelkunde, Teppiche oder eine Würmer-Candy-Fabrik gesungen –, sondern auch einiges in der Musik von Nase Nose. Denn die ist mit Stilelementen aus Indie, Ska, Reggae, Blues, Soul und Punk sehr abwechslungsreich und dennoch in sich stimmig. Und das ist umso beachtlicher, wenn man bedenkt, dass Ivo Schwendener, Denis Jäggi (Gitarre, Keyboards), Jens Knöpfel (Bass) und Marc Sieger (Drums) gerade mal zwischen 18 und 21 Jahre alt sind. Wobei das handwerkliche Können dem hohen Mass an Kreativität in nichts nachsteht. Keine Frage: Diese junge Band hat grosses Potenzial. Thomas Zoch, Tagblatt, 19. April 2010
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Symphatisch, erfrischend, gut |
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Montag, 15. Februar 2010 um 13:08 |
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Dem Nachwuchs eine Chance, hiess wieder die Devise im Kulturclub Z88. Und das hatte sich diesmal sehr gelohnt. Die Rockband Echolot aus Kreuzlingen und Weinfelden sowie die Konstanzer Ska-Band Rin Tin Tins, beide über weite Strecken mit hochdeutschen Texten, kamen bei den rund 40 Besuchern bestens an – verständlicherweise, denn deren Darbietungen kann man in Anlehnung an einen alten Werbespruch kurz als „Sympathisch, erfrischend, gut“ bezeichnen. Diese Namen sollte man sich merken – vor allem die der Sängerinnen, die beide eine beeindruckende Stimme haben. Dabei hatte Natee Venuto von Echolot sogar mit Heiserkeit zu kämpfen. Aber das gab ihrem mal rotzigen, dann sich klar hoch schraubenden Gesang einen zusätzlichen rauen Charme. Und das passte sehr gut zu der Sound-Mischung, die Lee Andrews, Fab Schläpfer (beide Gitarre), Leo Vicious (Bass) und Boerny Knaus (Drums) anrührten: aus Punk, Pop, Ska, klassischem Rock, Country und Grunge, mit etlichen Tempowechseln und fetzigen Solos. Das erinnerte mitunter an Neue-Deutsche-Welle-Grössen wie Nina Hagen oder Ideal. Obgleich auch die zweite Band, die Konstanzer Rin Tin Tins, nicht nur die schönen Seiten des Lebens besang, war ihr Mix aus Ska, Pop und Punk eine überzeugende Gute-Laune-Musik, bei der der Funke schnell übersprang. Herausragend die kräftige, klare Stimme von Stefani Stoppel (auch Bass), aber auch Philipp Okle (Gitarre, Gesang), Paul Schleyer (Posaune), Nathalie Göbel (Saxofon), Julian Hoch (Trompete) und Moritz Keller (Drums) – alle zudem passend zur Fasnacht originell verkleidet – machten ihre Sache gut. Die zumeist flotten Rhythmen sorgten schnell für Bewegung auf der Tanzfläche. Thomas Zoch, Thurgauer Zeitung, 16. Februar 2010
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Klassisch rockend ins neue Jahr |
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Dienstag, 19. Januar 2010 um 12:51 |
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